Holzpellet-Heizungen und Holzpellet-Öfen

Heizen mit Holz

 

Viele denken dabei an eine altmodische und wenig komfortable Art und Weise, die Wohnung warm zu bekommen - angefangen beim Holz hacken bis hin zum mühsamen Schleppen der Scheite. Doch seit einiger Zeit gibt es eine moderne Art von Holz-Heizung, die das Heim vollautomatisch genauso komfortabel mit Wärme versorgt wie jede andere Zentralheizung auch - die Holzpellet-Heizung.

Was sind Holzpellets?


Holzpellets sind kleine, je etwa zehn bis 30 Millimeter lange Holzzapfen, die aus Holzresten (Sägemehl, Hobelspäne) gepresst werden. Die geringe Größe hat einen entscheidenden Vorteil: Die Pellets können in einer Art Tank-LKW leicht transportiert werden. Auch das Befüllen des Pellet-Vorratsbehäters im Keller des Hauses läuft in etwa so ab wie das Befüllen eines Öltanks - mühsames Schleppen ist also nicht nötig.

 

Zwei Kilogramm Holzpellets enthalten übrigens ungefähr so viel Energie wie ein Liter Heizöl oder ein Kubikmeter Erdgas.

 

Beim Pellet-Kauf sollte man darauf achten, dass die DIN 51731 oder die DIN Plus eingehalten wird. Nur solche Pellets sind optimal geeignet, da bestimmte Qualitätskriterien eingehalten werden. Dazu zählt etwa, dass die Restfeuchte des Holzes höchsten zwölf, beziehungsweise zehn Prozent betragen darf und dass bei der Herstellung nur Holz und keine anderen Zusatzstoffe verwendet wurden.

Alles Vollautomatisch 


Die Heizanlagen im Keller funktionieren vollautomatisch: Mit einer Förderschnecke werden die Pellets - je nach aktuellem Bedarf - in die Brennschale der Heizanlage transportiert und dort automatisch entzündet.

 

Der Hausherr muss sich um kaum etwas mehr kümmern. Lediglich die anfallende Holzasche muss alle paar Wochen entleert werden. Sie eignet sich übrigens gut als Dünger für den Garten.